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"Es war zu einer Zeit,
als
der Himmel und die Erde und die Tiere und Pflanzen schon geboren waren, auch die
Sonne und der Mond. Die Sterne waren zwar auch schon
da, doch man konnte sie nicht sehen, weil sie das Leuchten
noch nicht gelernt hatten. Und so wanderte der Mond jede
Nacht ganz allein am Himmel umher.-..."
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Äußerlich völlig gegensätzlich, eint Gerold
und Geraldine eine große Sehnsucht: So lernen sie sich kennen und
lieben. Skurrile Abenteuer schweissen sie noch enger
zusammen, auf Rückschläge reagieren sie
einfallsreich-unverdrossen, notfalls auch tollkühn,-und selbstlose Hingabe beschert ihnen
vielfältig-freundschaftliche Hilfe.- Es kommt zur Krise. Das ehrgeizige Vorhaben scheint gescheitert,
die beiden für immer getrennt. Jedoch ihre Liebe überwindet alle
Hindernisse:„Schau!- Er lächelt..."
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Die beinahe unglaubliche Geschichte einer
märchenhaften Liebe:
GEROLD + GERALDINE oder

Eine hochdramatische, tiefberührende,
außergewöhnlich-intensive KlangLesung voller Gefühl, Sehnsucht, Komik, Spannung,
Leidenschaft, HerzBlut. Für Groß und Klein. Mit Haut und Haar. Durch
dick und dünn. Interaktives Publikum:
Herrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrreinspaziert-!
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Zwei Versionen stehen zur
Auswahl:
a) Kurzfassung, ca. 50 Min. ohne
Pause b) Mittelfassung, ca. 75 Min. mit
kurzer Pause
Möglich auch in privaten Räumlichkeiten. Preise auf
Anfrage.

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Textprobe
Es war zu einer Zeit,
als
der Himmel und die Erde und die Tiere und Pflanzen schon geboren waren, auch die
Sonne und der Mond. Die Sterne waren zwar auch schon
da, doch man konnte sie nicht sehen, weil sie das Leuchten
noch nicht gelernt hatten. Und so wanderte der Mond jede
Nacht ganz allein am Himmel umher.-
Da lebte am Waldrand unter einem
Holunderstrauch ein junges, hübsches Mäusefräulein. Sie schnupperte mit ihrem
Näschen, das auf jeder Seite mit 3 feinen Schnurrhaaren verziert war, gern im
Gras und im Laub herum. Am liebsten mochte sie frischen Käse, doch verachtete
sie auch Nüsse und Körner
nicht. Ihr ganzer Stolz war ein rosarotes Kleid, das sie jeden
Morgen -vorausgesetzt, es regnete nicht- zum Lüften an einem Löwenzahnstängel
aufhängte. Dieses Kleid zog sie jeden Abend an, setzte sich feierlich
auf einen Maulwurfhügel und wartete auf den Mond. Und wenn
der Mond kam, betrachtete sie ihn oft stundenlang.
Das liebte sie sehr. Sie spürte
deutlich, dass der Mond sehr traurig war.
„Ja“, dachte sie, als sie ihn wieder einmal mit ihren
himmelblauen Mäuseaugen anhimmelte, „...ich kann gut verstehen, dass du so
traurig bist, so allein da oben...“ Und sie begann zu
überlegen, wie sie dem Mond eine Freude machen,- ihm ein Lächeln in`s Gesicht
zaubern könnte. Doch es wollte ihr nichts
einfallen.-
Sie schlief in einer Streichholzschachtel, was sehr
praktisch war, weil sie -je nach Wetter- die Schachtel etwas
öffnen oder auch schließen konnte. Geweckt wurde sie jeden
Morgen Punkt 6 Uhr von ihrem Nachbarn zur Linken, Herrn Papagei. Der malte
ununterbrochen wunderschöne Bilder in den tollsten
Farben. Wenn ein Bild fertig war, hängte er es in seinem Ahornbaum zum Trocknen
auf,- und eines Tages war der nicht kleine Baum von oben bis
unten vollgehängt. Das sah sehr lustig aus, und von Weitem
konnte man meinen, es sei schon wieder Weihnachten. Schließlich waren im Lauf der Jahre fast alle Bäume des
Waldes mit seinen Kunstwerken behängt. Es war grandios.-
Zur Rechten von Geraldine`s zu Hause plätscherte ein
Bach. Und gleich dahinter wohnten die nächsten Nachbarn:
Eine vielhunderttausendköpfige Großfamilie von emsig
umherwuselnden Ameisen ! Die waren unermüdlich damit
beschäftigt, etwas zu transportieren oder zu reparieren oder auszukundschaften
oder ... Es war hochinteressant, ihnen zuzusehen: Denn bei
aller Emsigkeit gab es nicht einen überflüssigen Handgriff, nicht ein unüberlegtes Tun. Doch die erstaunlichste
Leistung war, dass sie, obwohl sie auf engstem Raum zusammenlebten, niemals
Streit
hatten-! Sie halfen sich, wo sie konnten, waren freundlich
zueinander, und es wurde all` die Jahre nicht ein Fall
bekannt, dass eine Ameise einer anderen auf den Fuß oder den
Schlips getreten wäre, geschweige denn auch nur ein Haar
gekrümmt
hätte. Und so benötigten sie gar keine Polizei. Auch kein Gefängnis. Es war unglaublich.-
Eines Abend`s jedoch, -es war mucksmäuschenstill, und Geraldine hatte es sich in ihrem
rosaroten Kleid auf dem Maulwurfhügel bequem gemacht-, geschah
Außergewöhnliches...
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